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             Dr. med. N. Marquardt

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Otoakustische Emissionen

                                    

Die Erkenntnis, dass das Innenohr beim Hörvorgang selbst Geräusche erzeugt, war die Grundlage für eine neue, objektive Hörprüfung.

Die sog. äußeren Haarzellen, das sind Nervenzellen im Innenohr, vollziehen während der akustischen Anregung bestimmte Bewegungen, die dann als Grundlage für den Nervenimpuls zum Gehirn dienen. Diese Bewegungen sind der Ausgangspunkt für vom Ohr ausgehende Schallwellen.

Nur mit einem äußerst feinen Mikrofon, das am Ohr befestigt wird, kann dann der angeschlossene Computer diese Geräusche aufzeichnen. Sie sind dann der Beweis für die Gehörfunktion.

Auch Säuglinge und Kleinkinder können so untersucht werden und am Ende steht dann häufig der Satz: "Das Kind hört gut!"

Das frühkindliche Hörscreening ist eine von der gesetzlichen Krankenkasse übernommene Leistung, die Schwerhörigkeiten schon in den ersten Lebenswochen entdecken helfen soll.

Da noch keine Abrechnungsziffer dafür existiert, erhalten die Eltern eine Rechnung vom Arzt. Der Betrag wird dann bei der Krankenkasse erstattet.